TSGPro

Materialeffizienz ist einer der Schlüssel für die Zukunft der Branche. Der „Thermoplastschaumspritzguss“, Thema eines neuen und auf zwei Jahre angelegten Verbundprojekts ab Mitte 2011, bietet besondere Chancen in diesem Feld. Bei allen Schäumtechniken ist das Prinzip das gleiche: Ein Thermoplast wird mit einem Treibgas beladen, in die Kavität eingespritzt und schäumt dort auf. Zentraler Vorteil sind die Gewichtsreduzierung und Materialeinsparung, die in Branchen wie dem Fahrzeug- oder Flugzeugbau vorteilhaft sind. Auch wenn das Grundprinzip das gleiche ist – die Verfahren sowie die Möglichkeiten und Grenzen unterscheiden sich erheblich und bedürfen eines entsprechend breit gefächerten Know-hows. Hinzu kommen weitere Herausforderungen des Kunden, wie beispielsweise schlierenfreie, lackierte oder galvanisierte Oberflächen an geschäumten Bauteilen. Vor diesem Hintergrund soll das Projekt dazu beitragen, mögliche Fragestellungen entlang der gesamten Prozesskette zu beantworten. Eine Treibmittelrecherche samt Aufbau einer Treibmittel-Datenbank gehört ebenso zu den geplanten Inhalten wie die Durchführung von Praxistests beispielsweise zur Beleuchtung der mechanischen Eigenschaften von geschäumten Materialien. Thematiken wie die Optimierung der Verfahrensparameter, die Viskositätsreduzierung durch das Schäumen, ein Vergleich der unterschiedlichen Verfahren, Unterschiede in der Ausbildung der Schaumstruktur sowie die Erstellung einer Kalkulationsgrundlage münden in ein Projekthandbuch als Grundlage für die eigene TSG-Fertigung.

Projektlaufzeit: 02/2012 bis 01/2014

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Marius Fedler Leiter Vertrieb
+49 2351 1064-170

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