Rezyklateinsatz in der Kunststoffverarbeitung

Die natürlichen Ressourcen werden knapp und damit teuer. Grund genug für das Kunststoff- Institut, ein neues Verbundprojekt „Rezyklateinsatz in der Kunststoffverarbeitung“ aufzulegen. Die Aufbereitung und Wiederverwertung von Produkten gewinnt über alle Branchen hinweg – und in besonderer Weise für die Kunststoff-Verarbeiter – wachsende Bedeutung. Dabei spielen längst nicht mehr allein Umweltgesichtspunkte eine Rolle. Vielmehr gewinnen ökonomische Gesichtspunkte zunehmend an Einfluss: Die Branche hat erkannt, dass gerade in Zeiten schwieriger Materialverfügbarkeit die Wiederverwertung einen wirtschaftlich sinnvollen Weg darstellt. Allein: Vielen Unternehmen fehlt in der Praxis die nötige Erfahrung sowohl mit geeigneten Qualititätsprozessen als auch mit dem strategisch gezielten Einsatz von Materialien umzugehen. Deshalb wird sich das Projekt ganz gezielt den Fragen widmen, welche Recyclingprozesse überhaupt sinnvoll sind, welche Materialien für eine Zweitverwertung genutzt werden können, wie sie aufbereitet werden müssen, welchen Qualitätskriterien sie unterliegen oder wie sie gegebenenfalls optimiert werden können. Das Verbundprojekt soll der Grundlagenvermittlung über Materialien und deren effizienten Einsatz dienen, andererseits aber auch praktische Hinweise für die Umsetzung in der Produktion von der Beschaffung bis hin zu den nötigen Parametern bieten. Ein wichtiger Aspekt wird die Betrachtung des Themas aus der Sicht des Qualitätsmanagements sein. Interessant ist es allemal für Unternehmen, die den Materialeinsatz optimieren wollen.

Projektlaufzeit: 06/2012 bis 12/2013

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Michael Tesch Vertrieb
+49 2351 1064-160

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