Reduzierung von Entformungsproblemen

Innerhalb des Verbundprojektes „Reduzierung von Entformungsproblemen“ werden zwei inhaltliche Schwerpunkte gesetzt.Zum einen wird sich innerhalb des Projektes der Haft-/Klebneigung von Kunststoffen auf den Werkzeugoberflächen gewidmet.
Innerhalb praktischer Untersuchungen und unter Einsatz eines mit entsprechender Messtechnik ausgestatteten Werkzeuges, werden die im System Werkzeugoberfläche-Kunststoff bei der Entformung auftretenden Spannungen unter Serienbedingungen ermittelt. Durch ein Benchmarking seriell eingesetzter unterschiedlicher Schichtsysteme und Oberflächenstrukturen, wird den Projektteilnehmern die zielgerichtete Auswahl der optimalen Werkzeugoberfläche für den jeweiligen Kunststoff ermöglicht. Zum anderen sollen die Projektteilnehmer hinsichtlich der Bedeutung des Entformungssystems sensibilisiert werden. Durch eine nicht artikel-, werkstoff- und prozessgerechte Gestaltung des Entformungssystems, können beispielsweise folgende Problemstellungen in der Fertigung mit entsprechenden Konsequenzen resultieren:

  • Weißbruch/Auswerfermarkierungen
  • Entformungsriefen
  • Einfallstellen
  • Glanzunterschiede
  • Bruch des Artikels
  • zu lange/zu kurze Kühlzeit für Entformung erforderlich
  • erhebliche Entformungskräfte/Belastung des Werkzeuges
  • Übergabe an Handling kritisch (Lage/Kräfte)

Im Projekt wird ein elektronisches Nachschlagewerk generiert, das die am Markt verfügbaren Informationen zum Thema Entformung (Konstruktion, Materialauswahl etc.) zusammenträgt. Dieses können die Projektteilnehmer zur zielgerichteten Gestaltung und Bewertung eines Entformungssystems in der Praxis nutzen.

Laufzeit: 07/2015 – 06/2017

Bildquelle: Kunststoff-Institut Lüdenscheid, IMTEC GmbH

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Stefan Hins
+49 2351 1064-176

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