Betriebssicheres Werkzeug 3

Zur Analyse der Korrosion soll ein Methodenscreening durchgeführt werden. Mittels der folgenden Methoden sollen verschiedenartige Beschichtungen und Werkstoffe untersucht werden:

  • Stromdichtepotentialkurve
  • Spannungsrauschen
  • Rasterkelvin Elektrode
  • Scanning Vibration Elektrode Technology (SVET)

Das Korrosionsverhalten von Oberflächen bestimmt sich aus den einwirkenden Medien und dem Verbund aus Beschichtung und Grundmaterial. Formenbaustähle bieten üblicherweise nur ein begrenztes Korrosionsschutzverhalten, weil die Legierungsbestandteile nur in engen Grenzen variiert werden können. Beschichtungen können als Korrosionsschutz verwendet werden, müssen dabei aber möglichst fehlerfrei abgeschieden werden, um keinen Kontakt zu dem zu schützenden Grundmaterial zuzulassen. Ziel der Untersuchung ist es daher neue und weiterführende Erkenntnisse über das Schutzpotential der Paarung Werkzeugstahl/Beschichtung und eventuell vorhandene Porosität zu erhalten. Der korrosive Einfluss von Heißgasen aus den Spritzgießprozess wird in einem speziell ausgerüsteten Formwerkzeug untersucht:

  • Keramik-Formrahmen
  • beschichtbare Wechseleinsätze aus Formwerkstoffen
  • steuerbares Entlüftungsventil zur Druckregulierung im Formwerkzeug
  • Variation von Verfahrensparametern und Kunststoffmaterialien
  • Analyse der Korrosion durch Untersuchung der Oberflächentopographie

Projektlaufzeit:11/2013 bis 10/2015

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Frank Mumme
+49 2351 1064-139

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