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Fachtagung 3D-Druck in der Kunststoffverarbeitung

10 Std.AnspruchTheorie & Praxis (75 / 25)
Fachtagung 3D-Druck in der Kunststoffverarbeitung

In den letzten Jahren haben die unterschiedlichen Technologien einen großen Sprung in der Entwicklung gemacht und eröffnen so immer neue Wege und Möglichkeiten für den Bereich der Fertigung. Hier gilt es für den Anwender zum einen dieses Potenzial intelligent und effektiv zu nutzen, aber auf der anderen Seite auch die jeweiligen Grenzen zu kennen und sicher abzuschätzen.

Die Fachtagung zum Thema 3D-Druck in der Kunststoffverarbeitung gibt einen umfassenden Überblick über aktuelle Neuigkeiten aus Bereichen der modernen Fertigungssysteme sowie den Anwendungsmöglichkeiten von additiver Fertigung. Neben den technologischen Neuheiten runden auch Erfahrungsberichte von bereits etablierten und erfolgreichen Anwendern das Programm ab.

Am 01. und 02. April 2020 steht die mittlerweile 4. Auflage unserer erfolgreichen Fachtagung zum Thema 3D-Druck in der Kunststoffverarbeitung an. Nutzen Sie die Chance und geben Sie Ihr Knowhow an ein breit gefächertes Fachpublikum weiter und reichen Sie uns Ihren Vorschlag für einen Fachbeitrag ein.

Bitte senden Sie Ihren Vorschlag unter Angabe von

  • Vortragstitel
  • Referent
  • Kurzer Inhaltsangabe

an haefen@kunststoff-institut.de

Einsendeschuss: 31.08.2019

Rückblick auf die 3. Fachtagung am 09. und 10. April 2019:

Dienstag, 09. April 2019
09:30

Regristrierung und Willkommenskaffee

10:00

Begrüßung und Eröffnung

Prof. Dr.Andreas Ujma
Fachhochschule Südwestfalen

10:15

Additive Manufacturing auf dem Weg in die Serienfertigung

Martin Friedrich
BMW Group

Additive Manufacturing ist bei der BMW Group seit etwa 30 Jahren zur Herstellung von Prototypenbauteilen für die Fahrzeugabsicherung im Einsatz. Die BMW Group ist nicht nur „Early Adopter“ neuester AM-Technologien, sondern hat außerdem weitere strategische Schritte unternommen, um diese Technologien zur technologischen Reife eines Serienfertigungsverfahren zu führen und diese zielgerichtet einzusetzen. Das Ziel ist stets der wertschöpfende Einsatz dieser Technologien, beispielsweise durch den wirtschaftlichen Verzicht auf teure Werkzeuge, kundenwerte Personalisierung oder die belastungs- und fertigungsoptimierte Bauteilauslegung. Mit ausgewählten, strategischen Pilotprojekten kann bereits die erfolgreiche Nutzung von AM Technologien in der Serienproduktion belegt werden.
In der Präsentation werden Einblicke in die schrittweise Transformation von der Nutzung erster SLA-Bauteile bis zur Realisierung von Serienbauteilen für Endkunden gegeben.

10:55

Business cases für Prototyping und Endproduktion für den Mittelstand

Michael Obrist
Formlabs GmbH

11:35

3D-Mikrofabrikation: Vom Prototyp bis zur Massenfertigung

Martin Hermatschweiler
Nanoscribe GmbH

Die additive Fertigung mittels der sogenannten Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) ist zum neuen Standard für die Fertigung auf der Mikrometerskala geworden. Die hohe Auflösung, Design-Freiheit und der einfache Workflow entlang robuster Prozesse ermöglichen die zuverlässige Fabrikation nahezu beliebiger 3D Objekte mit minimalen Strukturgrößen auf der Nanometerskala. Der Vortrag beleuchtet zunächst grundlegend das Verfahren und addressierbare Materialien, die technischen Möglichkeiten sowie Anwendungen in der Industrie und Disruptionen, die sich im wissenschaftlichen Umfeld anschicken, einen breiten gesellschaftlichen Nutzen zu entfalten.

12:15

Mittagspause

13:15

Chem. Glättung von Kunststoff-Lasersinter-Teilen

Florian Pfefferkorn
LuxYours e.K.

Die chemische Oberflächenglättung stellt für das Additive Manufacturing einen entscheidenden Meilenstein dar. Endanwender-Bauteile sind in vielen Branchen dadurch überhaupt erst einstzbar.
Der Vortrag beschreibt die Vorteile, Nachteile und Eigenschaften des Verfahrens und der damit veredelten Bauteile.

13:55

Hybridisierung von 3D-Druck Bauteilen mit Kohlefaserverstärkung

Dr.-Ing. Farbod Nezami
CIKONI GmbH

Durch die Hybridisierung von additiv gefertigten Bauteilen mit 3D-Faserwicklungen lassen sich die Vorteile der Gestaltungsfreiheit des 3D-Drucks mit der hohen Tragfähigkeit von Composite-Materialien kombinieren. Der Vortrag geht auf Gestaltungsmöglichkeiten und das Automatisierungskonzept zur Umsetzung der hybriden Bauweise ein.

14:35

Prototypenteile aus additiv gefertigten Spritzgießwerkzeugen

Marco Spornhauer
Dietrich Lüttgens GmbH & Co. KG

Aufgrund ihrer mechanischen Eigenschaften können Prototypenbauteile aus additiven Fertigungsverfahren oftmals nicht für mechanische Voruntersuchungen verwendet werden. Eine Alternative bieten hier spritzgegossene Prototypen aus additiv hergestellten Formeinsätzen. In dem Vortrag werden unterschiedliche Herstellverfahren hinsichtlich Eignung, Verschleiß und Kosten miteinander vergleichen.

15:15

Kaffeepause

15:40

Additiv gefertigte Formeinsätze in der Dichtungstechnik

Andreas Kleinfeld
HK Kunststofftechnik GmbH

Der Vortrag zeigt auf, wie mittels der additiven Fertigung Formeinsätze aus Kunststoff gedruckt/gefertigt werden, um speziell Kleinserien kostengünstig zu fertigen. Es gibt heute druckbare Kunststoffe, welches es möglich machen, Temperaturen zwischen 160 -180 °C auszuhalten. Mit diesen Formeinsätzen und einem entsprechenden Stammformkonzept können dann kleinere Serien von Gummiformteilen in Serienmaterialien (z.B. NBR, EPDM, FKM, usw.) gefertigt werden.

16:20

Prototypen - Vorteil 3D-Druck?

Claudia von Häfen
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Die additive Fertigung wird vielfach als Problemlösung für alle Fragestellungen angesehen. Die Herausforderung liegt jedoch oftmals im Detail. Neben dem direkten Druck werden heute auch Werkzeuge zum Spritzgießen generiert. Auch dies kann eine gute Möglichkeit darstellen, Prototypen wirtschaftlich und zeitnah in den Händen zu halten.
Im Vortrag werden die Vor- und Nachteile der Technologien sowie die Grenzen innerhalb der Herstellung von Prototypen herausgestellt.

17:00

Sauerländer Grillabend mit Getränken und Möglichkeit zur Besichtigung des Kunststoff Instituts Lüdenscheid

Mittwoch, 10. April 2019
08:45

3D-Druck in der Luftfahrt – eine Fertigungsrevolution hebt ab

Peter Pirklbauer
Airbus Operations GmbH

Unter dem Titel »3D-Druck in der Luftfahrt – eine Fertigungsrevolution hebt ab« erfahren die Teilnehmer wie generatives Design der Zukunft aussieht. Sie lernen Bauteile kennen, die die Industrie revolutionieren und erhalten Einblicke in den Umgang mit 3D-Druck-Materialien.

Peter Pirklbauer, der in seiner Keynote den Fokus auf das Aufzeigen neuer Chancen durch den Einsatz von 3D-Druck legt, sieht die Zukunft positiv: >>Der 3D-Druck ermöglicht uns völlig neue, hochintegrierte Produkte zu gestalten. Das wird uns in die Lage versetzen, viel umweltgerechter zu produzieren und auch mobil zu sein<<.

09:25

3D Druck - Fertigung neu definiert

Joachim Kasemann
Mark3D GmbH

Fertigung von Aluminium ähnlichen Bauteilen, Vorrichtungen, Aufnahmen, Betriebsmittel,
Einzelteile mit 3D Druck.

10:05

Kaffeepause

10:35

Optimierte additive Fertigung mittels moderner CAX-Anwendungen

Cristoph Hinse
SimpaTec GmbH

CAX-Applikationen erweitern die Qualität und das Anwendungsspektrum der Additive Fertigung erheblich. Frühzeitig und fest integriert in den Produkt-, Werkzeug- und Prozess-Entwicklungsprozess sind sie eine wesentliche Komponente, um den Faktor Zeit und die Qualität der Produkte schon im Vorfeld zu optimieren.

11:15

AM im Großwerkzeugbau: Keine Zukunftsvision, sondern Realität.

Dr.-Ing. Tobias Todzy
Daimler AG

Der Vortrag zeigt Anwendungen, Potenziale und Herausforderungen des metallischen 3D-Drucks im Großwerkzeugbau auf. Außerdem wird auf die Potenziale im Fahrzeugbau eingegangen und ein Zukunftsbild präsentiert.

11:55

Thermische Evaluation generativ gefertigter Formeinsätze

Matthias Korres
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Gestiegene Anforderungen an die Produktionsprozesse der Unternehmen, die Bauteilqualität sowie eine erforderliche Reduzierung der Zykluszeiten im Sinne einer wirtschaftlichen Produktion machen es heute bereits in vielen Fällen notwendig, eine konturnahe Temperierung in Formelementen vorzusehen. Generativ gefertigte Einsätze rücken daher immer mehr in den Fokus. Das Verbundprojekt „Generativer Werkzeugbau“ am Kunststoff-Institut Lüdenscheid befasst sich dem entsprechend mit der Effektivität dieser Verfahren anhand einer eigens erstellten Bauteilgeometrie mit spezifisch ausgewählten Aspekten.

12:35

Mittagspause

13:35

3D-Metalldruck - Stand der Technik heute und [eventuell] morgen

Cersten Zilian
SLM Solutions Group AG

Erörtert werden die physikalischen Grundlagen der Technik und deren Auswirkungen auf Oberflächengüte, Geometriegenauigkeit und Gefügezustand. Schneller, höher, weiter und günstiger – was erlaubt die Natur, aus heutiger Sicht, für die Zukunft. Ein kleiner Ein- und Ausblick auf zukünftige Produktionsanlagen.

14:15

3D-Metalldruck schon heute startbereit für den industriellen Serieneinsatz

Thorsten Stroh
Spee3D/DIHS-Service UG

Die Firma Spee3D aus Australien entwickelt, fertigt und vertreibt weltweit 3D-Matalldrucker basierend auf dem Cold-Spray-Verfahren. Druckwerkstoffe sind derzeit Kupfer und Aluminium mit rostfreien Stählen folgend in 2019. Durch hohe Druckraten von bis zu 100g/min ist bereits heute ein wirtschaftlicher Einsatz dieser Geräte bei der Serienfertigung denkbar. Stückzahlen von bis zu 10.000 Teilen/a sind schnell und wirtschaftlich zu fertigen. Druckteilgrößen bis zu einem Meter Durchmesser und 700mm Höhe sind in dem Drucker realisierbar.
Fazit: Schon heute mit den Spee3D-Druckern die Freiheitsgrade bei der 3D-Druckteilfertigung, wie z.B. schnellere Zeit für den Erhalt von ersten Teilen nutzen. Weitere Vorteile wie der Wegfall von Werkzeugen und deren Lagerung sowie Instandhaltung sind eindeutige Vorteile des 3D-Druckverfahrens. Diese Vorteile sind schon heute zu Kosten realisierbar, wie sie bei herkömmlichen Gussverfahren im Sand umsetzbar sind.

15:00

Ende der Veranstaltung





 

Wichtige Informationen, z.B. für die Verpflegung (vegetarisch, o.a.,) und andere wichtige Hinweise können gerne im Kommentarfeld (Anmerkung) hinterlegt werden.

 

 

Weitere Anmeldeoptionen

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01.04.2020 - 02.04.2020 Lüdenscheid
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Stefan Hins

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Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Karolinenstraße, Lüdenscheid, Deutschland

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