Cluster Management Excellence

Fachtagung Automobil- und Werkstoffprüfung 13. und 14. 11. 2018 mit Praxispart und Fachausstellung

12 Std.AnspruchTheorie & Praxis (75 / 25)

 

Die OEM spezifische Auswahl- und Anwendung von Prüfungen stellt für Zulieferer eine komplexe Herausforderung dar und beinhaltet ein hohes Zeit- und Kosten-optimierungspotential.

Kosten für Prüfungen müssen bereits bei Angebotsabgabe mit einkalkuliert werden und Unwissen kann zur fehlerhafter Kalkulation und vor allem Zeitverzögerungen bis hin zur Verschiebung des SOP beim OEM führen.

Um dieses Risiko zu minimieren und eine optimale Kostensituation zu schaffen, bietet das Kunststoff-Institut hierzu erstmalig eine Tagung mit Praxispart und begleitender Fachausstellung an.

Die Veranstaltung erklärt Systematiken von automobilen OEMs aber gibt auch tieferen Einblick in die Verfahren und wird Ursachen und Randbedingungen für ein Nichtbestehen von Tests erklären, um im Vorfeld Fehler zu vermeiden.

Im ersten Part werden dazu kurze, gut verständliche Vorträge zur Systematik einzelner, automobiler OEMs und zu den wichtigsten/kritischen Prüfverfahren angeboten. Diese werden durch einen zweiten Praxispart in kleinen Gruppen direkt an den Prüfgeräten unterstützt und durch eine Fachausstellung begleitet.

Gedacht ist diese Veranstaltung für Qualitätsvorausplaner, Einkauf, Projektmanagement und alle weiteren, die mit der Beschaffung/Durchführung von OEM-spezifischen Prüfungen betraut sind.

Unser eigener Anspruch bei dieser Veranstaltung ist, Sie an langjährigen Erfahrungen und praktischem Wissen profitieren zu lassen, was Sie nicht in den üblichen Fachbüchern und Vorträgen erfahren.

Dienstag, 13. November 2018
09:30

Registrierung und Willkommenskaffee

10:00

Einleitung / Übersicht über Prüfungen

Herr Jens Hündorf,
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

10:15

Details zu Interieur-Prüfungen: Bauteile vs. Probekörper

Herr Jens Hündorf,
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Bei Bauteilen, die es nicht zulassen, dass man Probekörper in entsprechender Güte präpariert, können Ersatzprüfungen Ergebnisse liefern.
Worauf hierbei zu achten und bei welchen Prüfungen dieses zielführend ist, behandelt dieser Vortrag.

10:30

Vergleichbare Qualität? Wie prüfen die Anderen?

Herr Günter Kalinna,
Erichsen GmbH & Co. KG

Die vorliegende Präsentation befasst sich mit der aktuellen Situation der Prüfung von im Fahrzeuginnenbereich zu verbauenden Kunststoffen, unter besonderer Bezugnahme auf ledergenarbte Thermoplaste sowie seidenglänzende bzw. matte Thermoplast Oberflächen. Hier haben sich im Prinzip zwei Prüfmethoden etabliert, welche bereits von einem Großteil namhafter OEMs in ihre Prüfvorschriften übernommen wurden und somit auch für ihre Lieferanten als verbindlich zu betrachten sind. Beschreibende Stichworte hierzu sind „Kratzbeständigkeit“ und „Schreibeffekt“.

11:05

Gitterschnitt: Was alles schief gehen kann!

Herr Ernst-Hermann Timmermann,
DFO Service GmbH

Die Gitterschnittprüfung wir in der Praxis als einfache Methode zur Ermittlung der Haftfestigkeit eingesetzt. Da man mit dieser Prüfung eigentlich gar nicht die Haftfestigkeit prüft geht das Problem schon los. Die Prüfung birgt daher zahlreiche Fehlermöglichkeiten, die zu vielen Falschinterpretationen der Ergebnisse führen. Der Vortrag geht auf die Hintergründe der Messung ein.

11:40

Oberflächenprüfungen mit Medieneinfluss

Herr Christopher Eisenbarth,
Herr Carl Schulz,
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Im Interieur-Bereich eines Autos sind bestimmte Werkstoffgruppen und beschichtete Bauteile besonderen Belastungen ausgesetzt. Die meisten Beschädigungen werden durch Medien wie z.B. spezielle Reinigungsmittel oder auch Wasser in Kombination mit Abrieb verursacht. Was bei den entsprechenden Prüfungen zu beachten ist wird in diesem Vortrag erläutert.

12:15

Mittagspause

13:15

Prüfungen zu Easy-to-Clean Oberflächen

Herr Carl Schulz,
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Neue Technologien wie z.B. Printed Electronics, in Kombination mit haptischem Feedback, ermöglichen ästhetische Mittelkonsolen mit praktischen Touchfunktionen.
Für die Oberfläche bedeutet dieser Trend höhere Anforderung im Bereich des Anschmutzverhaltens und der Reinigungsfähigkeit.
Dadurch bekommen sogenannte Easy-to-Clean Oberflächen eine immer höhere Bedeutung.
Die Bedeutung und Automobil-Prüfungen solcher Easy-to-Clean-Oberflächen werden in diesem Vortrag aufgezeigt.

13:45

Oberflächenprüfungen Exterieur: Multisteinschlag- und Korrosionsprüfungen

Herr David Blaschke ,
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Der Exterieur-Bereich eines Autos wird durch äußere Einflüsse besonderen Belastungen ausgesetzt.
Zwei Belastungsarten von beschichteten Teilen stellen z.B. Steinschläge sowie Korrosionen dar. Die Durchführungen der entsprechenden Prüfungen werden in diesem Vortrag erläutert.

14:55

Exterieur und Interieur: Bewittern und Belichten im Automobilbereich

Herr Dr. Florian Feil,
Atlas Material Testing Technology GmbH,

Beschleunigte Bewitterungs- und Lichtechtheitsprüfungen sind wichtiger Bestandteil der Qualifizierung von Kunststoffen und anderen Materialien im Automobilinnen und -außenbereich. Im Rahmen dieser Präsentation werden die etablierten Prüfmethoden vorgestellt. Daneben wird auch auf aktuelle Entwicklungen in der Normung eingegangen.

15:30

Gesichtspunkte zur Umweltsimulation

Herr Sascha Asmus,
WKM Wärmeprozess- und Klimaprüftechnik Michel GmbH & Co. KG

15:30

Kaffeepause und Ausstellung

16:10

Zirkeltraining mit praktischen Vorführungen

Stationen:
– Belichtungen und Umwelt
– Oberflächenprüfungen Interieur
– Oberflächenprüfungen Exterieur

17:40

optionale Institutsbesichtigung

19:00

Gemütliches Beisammensein

Weiteres Netzwerken bei Imbiss und Getränken
in der Sportalm Gipfelglück

Mittwoch, 14. November 2018
09:00

VDA 278 – direkte thermische Extraktion und Qualitätssicherung, eine Herstellersicht

Herr Dominik Lucas,
Gerstel GmbH & Co. KG

09:35

Automatisierte Bestimmung von Formaldehyd-, VOC und SVOC-Emissionen mittels Micro-Scale Kammer

Dr. Eike Kleine,
Gerstel GmbH & Co. KG

10:10

Mechanische Prüfungen: Zug-, Biege-, Schlagprüfungen, etc.

Herr Horst Wilhelm,
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Die Ermittlung von mechanischen Kenndaten an Bauteilen unterscheidet sich im einem gewissen Maße von der Kenndatenermittlung welche bei einer Datenblatterstellung Anwendung findet.
Von Interesse sind sehr häufig die vorliegenden mechanischen Kenndaten, wenn ein „bekanntes“ Material zu einem Bauteil verarbeitet wurde. Erfüllt das Bauteil dann die gewünschten „berechneten“ mechanischen Anforderungen?

10:45

Kaffeepause und Ausstellung

11:15

Mechanische Prüfungen: Elastomere/TPE

Herr Jens Hündorf,
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Elastomere und Thermoplastische Elastomere weisen im Vergleich zu Thermoplastischen Kunststoffen unterschiedliche Eigenschaften auf. In dem Vortrag wird auf die Unterschiede bei den Prüfungen eingegangen.

12:05

Zirkeltraining mit praktischen Vorführungen

Stationen:
– Emissionen
– Mechanische Prüfungen

12:35

Mittagspause und Ausstellung

13:50

Brennverhalten für Automobilisten

Herr Pascal Denke,
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Die Bestimmung des Brennverhaltens von Interieur-Bauteilen stellt eine der wichtigsten Prüfungen dar. Im Vortrag werden die unterschiedlichsten Verfahren vorgestellt.
Es werden ebenfalls Möglichkeiten aufgezeigt, was getan werden kann, wenn die Bauteile für eine Prüfung zu klein sind.

14:10

Automatisierte Füllstoffbestimmung mittels Makro-TGA – effizient, höchst reproduzierbar und DIN-konform

Sabine Below,
Precisa Gravimetrics GmbH,

Die Bestimmung des Füllstoffgehaltes nach DIN EN ISO 1172 ist eine wichtige Analyse zur Bewertung und Qualitätssicherung von gefüllten Kunststoffen, Composites etc.
Durch die Vielzahl an Arbeitsschritten bis zum Erreichen einer Gewichtskonstanz sowie durch die häufig manuell durchgeführte Dokumentation ist die manuelle Methode sowohl personal- und zeitintensiv als auch in nicht zu vernachlässigendem Maße fehleranfällig.
Die Automatisierung und Kombination der unterschiedlichen Teilschritte innerhalb eines Systems mit dem prepAsh® der Firma Precisa Gravimetrics kann somit zu einer deutlichen Optimierung des gesamten Untersuchungsverfahrens beitragen und zur Effizienzsteigerung führen.

14:30

Der Weg zur Akkreditierung nach DN EN ISO/IEC 17025 (2018-03)

Herr Christian Dröbs,
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Die Vorgehensweise zur Erlangung einer Akkreditierung eines Prüflabors oder einzelner Prüfverfahren nach DIN EN ISO/EC 17025 steht bei diesem Vortrag im Mittelpunkt.

14:50

5 Gründe, an Ringversuchen teilzunehmen

Herr Dr. Andreas Balster
Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Wer im Rahmen der Qualitätssicherung oder als Dienstleister Werkstoff- prüfungen und analysen vornimmt, muss sich seiner Ergebnisse sicher sein. Der organisierte Vergleich der eigenen Laborleistungen mit denjenigen anderer Institutionen gibt Sicherheit, kann Vorteile am Markt verschaffen und treibt den kontinuierlichen Verbesserungsprozess voran.
Der Vortrag gibt eine Einführung in das Konzept von Ringversuchen und beleuchtet die wesentlichen Gründe, an ihnen teilzunehmen. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt anschaulich den Nutzen für den Laborbetreiber.

15:10

Ende der Veranstaltung

15:10

Ausstellerverzeichnis





 

Wichtige Informationen, z.B. für die Verpflegung (vegetarisch, o.a.,) und andere wichtige Hinweise können gerne im Kommentarfeld (Anmerkung) hinterlegt werden.

 

 

Weitere Anmeldeoptionen

Gemütliches Beisammensein in einer Lokalität vor OrtIch habe Interesse an einer Institutsbesichtigung

 

Ich möchte eine Kopie der E-Mail an o.g. Adresse erhalten.

06.11.2018 Lüdenscheid
€ 690,00 zzgl. MwSt.
Buchungsnummer: 22118

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Ansprechpartner

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Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Karolinenstraße, Lüdenscheid, Deutschland

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