Cluster Management Excellence

FAQ Bereich

Fragen zur Historie und zur Arbeit des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid

Wie finanziert sich das Kunststoff-Institut?

Das Kunststoff-Institut ist keine öffentliche oder aus öffentlichen Mitteln finanzierte Institution, sondern firmiert als privatwirtschaftliche GmbH und finanziert sich ausschließlich über Dienstleistungsaufträge. Nach Möglichkeit werden Industrieprojekte mit EU-, Bundes- oder Landesmitteln gefördert, wobei die Fördermittel entweder direkt in die Projektkalkulation eingerechnet oder direkt an die teilnehmenden Firmen weitergeleitet werden.

Wer steht hinter dem Kunststoff-Institut?

Das Kunststoff-Institut hat 2 Gesellschafter. Der Mehrheitsgesellschafter (76%) wird durch eine Trägergesellschaft e.V. und der weitere Gesellschafter (24%) durch die Stadt Lüdenscheid gebildet. In der Trägergesellschaft sind zurzeit (September 2017) ca. 300 Firmen aus Deutschland, Europa und Übersee vertreten.

Was bedeutet „An-Institut an der Fachhochschule Südwestfalen“?

Das Kunststoff-Institut ist als erstes An-Institut an einer Fachhochschule 1988 gegründet worden. Mit einem Kooperationsvertrag wurde eine Bindung zur Fachhochschule Südwestfalen (Sitz Iserlohn) vereinbart, die die enge Zusammenarbeit zwischen Lehre und Wissenschaft und industrieller Gemeinschaftsforschung zum Ziel hat. Neben der gemeinsamen Nutzung von Hochschulanlagen, schlägt sich die Zusammenarbeit auch in gemeinsamen Veranstaltungen, Drittmittelprojekten, Studien- und Diplomarbeiten nieder.

Kann ich als kunststoffverarbeitender Betrieb Fördermittel bei Ihnen beantragen?

Grundsätzlich kann das Kunststoff-Institut keine Fördermittel vergeben. Durch zahlreiche Projekte auf EU, Bundes- und Landesebene hat das Institut jedoch Kontakte zu allen Vergabestellen und kann bei Antragstellungen beratend zur Seite stehen bzw. entsprechende Kontakte herstellen.

Wie schnell reagieren Sie auf akute Probleme im Produktionsbereich?

Der Großteil der Mitarbeiter des Kunststoff-Instituts ist für den Bereich der Werkzeug- und Verfahrenstechnik ausgebildet. Somit versuchen wir insbesondere bei akuten Fertigungsproblemen innerhalb eines Tages innerhalb Deutschlands und innerhalb von 1,5 Tagen innerhalb Europas Ihnen vor Ort Unterstützung zukommen zu lassen.

Können wir bei Ihnen Stellenangebote auf der Homepage platzieren?

Selbstverständlich können auf unserer Homepage Stellenausschreibungen platziert werden. Für Mitgliedsfirmen erfolgt dies kostenlos.

Wie läuft normalerweise eine Auftragsvergabe bei Ihnen ab?

Die Auftragsvergabe ist in mehreren Varianten möglich, um möglichst schnell und unbürokratisch einen Auftrag abzuwickeln. Der „normale“ Ablauf ist eine schriftliche oder mündliche Anfrage seitens des Kunden. Anschließend wird ein verbindliches Angebot erstellt und je nach Bedarf per E-Mail oder Fax versendet. Auch die Auftragsbestätigung kann per Fax oder E-Mail erfolgen. Bei Kunden mit unregelmäßigen oder sehr vielschichtigen Anfragen werden so genannte Stundenpools vereinbart, die es erlauben, ohne weitere Auftragsbestätigungen mit dem gesamten Leistungsspektrum des Instituts Aufträge zu bearbeiten.

Seit wann gibt es das Kunststoff-Institut?

Auf Initiative einer Umfrage der SIHK (Südwestfälische Industrie- und Handelskammer) hat 1988 eine Umfrage ergeben, dass sich zahlreiche Firmen ein beratendes Institut wünschen würden. Umgehend wurde das Institut gegründet und hat Anfang 1989 bereits seinen Betrieb aufgenommen.

Wer hat das Kunststoff-Institut gegründet?

Eine Gruppe von anfänglich 30 Firmen aus der Region um Lüdenscheid hat 1988 das Institut gegründet. Als Initiator können hier die damalige Fachhochschule Iserlohn, die Stadt Lüdenscheid und die SIHK (Südwestfälische Industrie- und Handelskammer) genannt werden.

Trägergesellschaft

Fragen, die die Trägergesellschaft und die Mitgliedschaft betreffen

Muss ich Mitglied in der Trägergesellschaft sein, um Aufträge platzieren zu können?

Nein. Grundsätzlich steht jedem das Leistungsspektrum des Kunststoff-Instituts zur Verfügung, wobei die Mitglieder der Trägergesellschaft neben monetären Vorteilen noch zusätzliche Angebote wahrnehmen können.

Was verbirgt sich hinter der Trägergesellschaft?

Die Trägergesellschaft ist ein eingetragener Verein und bildet den Hauptgesellschafter des Kunststoff-Instituts. In der Trägergesellschaft sind Firmen aller kunststoffrelevanten Branchen mit unterschiedlichsten Firmengrößen vertreten.

Bekomme ich als Mitglied in der Trägergesellschaft Rabatte auf die Dienstleistungen?

Durch die Mitgliedschaft in der Trägergesellschaft stehen den Firmen zahlreiche exklusive Angebote zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten Mitgliedsfirmen 10%ige Rabatte auf Schulungen, Seminare und Verbundprojekte. Auf Standarddienstleistungen können keine Rabatte gewährt werden.

Wie kann ich Mitglied in der Trägergesellschaft werden?

Den Fax-Formularvordruck Beitrittserklärung zur Trägergesellschaft im PDF-Format finden Sie im Download-Bereich unserer Internetpräsentation.
Unter Angabe Ihrer Kontaktdaten wird die Mitgliedschaft für 1 Kalenderjahr abgeschlossen. Sie erhalten als Bestätigung einen Kooperationsvertrag.

Wer ist Mitglied in der Trägergesellschaft?

In der Trägergesellschaft sind Firmen aller kunststoffrelevanten Branchen mit unterschiedlichsten Firmengrößen vertreten. Im Bereich Trägergesellschaft finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Mitgliedschaft.

Wie viele Mitglieder hat die Trägergesellschaft?

Die Zahl der Mitgliedsfirmen schwankt unterjährig immer etwas, aktuell sind es über 280 Firmen.

Was habe ich von einer Mitgliedschaft?

Im Bereich Trägergesellschaft finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Mitgliedschaft.

Kann ich auch Mitglied werden, wenn ich kein kunststoffverarbeitender Betrieb bin?

Ja. Alle Firmen die ein mittelbares oder unmittelbares Interesse an der Kunststoffbranche haben, können Mitglied werden.

Wie hoch sind die Beiträge für die Mitgliedschaft in der Trägergesellschaft bzw. wovon ist die Beitragshöhe abhängig?

Die Beitragshöhe hängt von den Mitarbeitern Ihres Unternehmens ab, die direkt dem Bereich der Kunststofftechnik zugeordnet werden können. Im Bereich Trägergesellschaft finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Mitgliedschaft.

Verbundprojekte

Fragen zu Verbundprojekten

Ich kann bei einem Projekttreffen nicht anwesend sein, wie erhalte ich entsprechende Informationen?

Sämtliche Projektinformationen sind in dem geschützten Bereich für die Projektteilnehmer abgelegt. Wenn Sie es wünschen, erhalten Sie auch Projekt-News per E-Mail.

Werden Patente bzw. Gebrauchsmuster vom K.I.M.W. innerhalb von Verbundprojekten angemeldet? Und wie sieht es mit einer Nutzung aus?

Die Vorgehensweise bei Patenten wird bei Projekten unterschiedlich gehandhabt und wird zu Beginn mit den Teilnehmern vereinbart. Grundsätzlich werden die Projektteilnehmer immer bevorzugt behandelt.

Werden Ergebnisse des Verbundprojekts veröffentlicht?

Nur in Teilbereichen werden Projektergebnisse veröffentlicht bzw. nach einer festgelegten zeitlichen Verzögerung bekannt gegeben. Auch hier gilt, dass Projektteilnehmer immer bevorzugt behandelt werden.

Meine Wettbewerber sind bereits an einem Verbundprojekt beteiligt. Kann ich oder sollte ich trotzdem am Projekt teilnehmen?

Die Erfahrungen unserer Verbundprojekte zeigen, dass in zahlreichen Projekten Wettbewerber an einer Aufgabenstellung gearbeitet haben und trotzdem firmenspezifische Aufgabenstellungen abgearbeitet wurden. Hier ist gesichert, dass die Geheimhaltung von Ergebnissen einzelner Teilnehmer gegeben ist. Ergebnisse einzelner Untersuchungen werden nur nach Freigabe der Firmen innerhalb der Projektgruppe veröffentlicht und diskutiert.

Welche Vorteile habe ich bei einer aktiven Teilnahme an einem Verbundprojekt?

Der größte Vorteil von Verbundprojekten liegt darin, dass die zeit- und kostenintensiven Grundlagenuntersuchungen auf mehrere Firmen verteilt werden können und somit die Kosten für die einzelne Firma niedrig gehalten werden kann. Zudem ergeben sich innerhalb der Projektgruppe neue Geschäftsideen, neue Geschäftsverbindungen oder auch neue Geschäftsfelder.

Muss ich befürchten, dass aus meinem Unternehmen Know-how abfließt und in die Projektgruppe geleitet wird?

Nein. Jede Veröffentlichung von firmeninternem Know-how oder firmenspezifischen Ergebnissen wird mit Ihnen abgesprochen, bevor diese veröffentlicht werden. Hier gilt jedoch für alle Beteiligten, dass innerhalb der Projektgruppe ein „Geben und Nehmen“ herrschen sollte.

Wie viel Manpower muss ich investieren, um an einem Firmengemeinschaftsprojekt teilnehmen zu können?

Ihren Einsatz innerhalb des Projekts können Sie selbst bestimmen. Der minimale Aufwand Ihrerseits sollte in der Teilnahme an den viertel- oder halbjährlichen Projektsitzungen bestehen. Dem maximalen Aufwand sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Je größer Ihr eigener Einsatz ist, umso größer wird jedoch auch Ihre Chance auf maximalen Umsetzungserfolg sein.

Sonstige

Allgemeine Fragen

In welchen Sprachen bieten Sie Ihren „Störungsratgeber für Formteilfehler“ an?

In eigenem Vertrieb erhalten Sie den Störungsratgeber von uns in deutscher und englischer Sprache. Weitere Sprachen über Vertriebspartner sind: Niederländisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Französisch, Dänisch und Chinesisch.

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