Online-Angebotskonfigurator geht als digitale Lösung an den Start

Nach gut anderthalb Jahren Entwicklungsarbeit ist es gelungen, Normen und Liefervorschriften von Automobilherstellern digital zu übersetzen und mit Hilfe des prämierten Startups Foxbase in einen Online-Konfigurator in den eigenen Webshop zu integrieren.

Hierdurch können nach Beantwortung von wenigen Fragen personalisierte Angebote zu komplexen Standards innerhalb von einer Minute erstellt und heruntergeladen werden.

Nebenstehend finden Sie Querverweise zu einem kurzen Erklärvideo und zum Konfigurator.

Die aktuelle Ausgabe unserer K-Impulse ist ab sofort verfügbar.

Auf 12 Seiten finden Sie Nachrichten und Aktuelles aus dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid sowie das Firmenportrait der KOHLHAGE Fasteners GmbH & Co.  KG aus Neuenrade.

Die neue und auch ältere Ausgaben erhalten Sie per nebenstehenden Querverweis oder registrieren Sie sich bei unserem Infoservice um die Zeitung in Zukunft automatisch per Mail oder Post zu erhalten.

Besuchen Sie uns in Halle 2 | A30

Nach zweijähriger Abstinenz findet die Hannover Messe wieder in Präsenz statt, wenngleich zu einem späteren Zeitraum verschoben, auf vier Messetage verkürzt und mit einem neuen, in diesem Jahr verkleinerten Hallenkonzept. Nach den vielen Online-Veranstaltungen der letzten zwei Jahre braucht es wieder eine physische Plattform, um Innovationen zu platzieren und Kunden im direkten Gespräch zu erreichen. Das Wirtschaftsministerium des Landes NRW wartet gleich mit zwei Landesgemeinschaftsständen auf, und bietet Unternehmen aus NRW die Plattform einer aktiven Messebeteiligung. Unverändert ist die geballte Konzentration von Forschung- und Entwicklungsthemen in der Halle 2 „Future Hub“, in der das Kunststoff-Institut Lüdenscheid auf dem Landesgemeinschaftsstand „Key Technologies & New Materials“ mit seinen Konzepten zu den Themenschwerpunkten Nachhaltigkeit, Werkstoffentwicklung, E-Mobilität, Oberflächen- und Prozesstechnik sowie Technologietransfer, allesamt mit Bezug zur Kunststofftechnologie aufwartet.

Nachhaltig für die Branche – Dienstleistungen/ Verbundprojekte/ Netzwerk
Im Hinblick des Themas Nachhaltigkeit zeigt das Kunststoff-Institut wie eine gemeinschaftliche Basis zwischen Anwender und Inverkehrbringer von Recyclingmaterial geschaffen werden kann. Die neue Norm DIN SPEC 91446 bietet hierfür den Standard zur Klassifizierung von Kunststoffrezyklaten in Form von Qualitätsleveln, die in den Laboren des Instituts seit Veröffentlichung der Norm geprüft wird.

Im Bereich der Materialentwicklung geht das erfolgreiche Verbundprojekt zum Thema „Papierspritzguss“ in eine weitere Projektphase, zu dem Unternehmen eingeladen sind sich an dem Vorhaben zu beteiligen, um die Möglichkeit des innovativen und nachhaltigen Werkstoffeinsatz zu nutzen.

Ein weiteres Verbundprojekt wird Unternehmen angeboten, die sich dem Recycling von Produkten respektive dem Einsatz von Rezyklaten verstärkt widmen möchten. In erster Linie gilt es, Möglichkeiten und Herausforderung zu eruieren, aus denen Handlungs-empfehlungen hinsichtlich Rezyklat -, Prozess- und Produktqualitäten abgeleitet werden können.

Ein ganz neuer Ansatz bietet das Innovationsnetzwerk Poly4Nature „Alternative Rohstoffe und natürliche Polymere“ mit der Absicht, sich mehr und mehr von den petrochemischen Rohstoffquellen zu lösen und so einen Beitrag zur CO2 – Einsparung oder Neutralität beizutragen. Ziel ist die Schaffung neuer Wertschöpfungsketten und Deutschland als OEM-Zulieferer für Naturwerkstoffe zu platzieren. Konkret sollen die im Markt befindliche Rohstoffquellen für natürliche Polymere identifiziert, deren Potentiale analysiert, mögliche Entwicklungspotentiale aufgezeigt und in Produkten realisiert werden. Durch Kenntnisnahme der Vor- und Nachteile im Kontext aktueller und zukünftiger Verarbeitungstechnologien sollen zudem Möglichkeiten eruiert werden, die alternativen Rohstoffe und natürlichen Polymere im Hinblick der Verarbeitbarkeit und/oder Eigenschaftsprofile zu optimieren.

Smartes Monitoring von Werkzeugen/ Verbundprojekte/Technologielösungen
Darüber hinaus stehen weitere, innovative Technologiethemen im Fokus der diesjährigen Hannover Messe. Anhand eines Demonstrators zeigt das Institut zusammen mit der Fa. wearTell Vertriebsgesellschaft mbH Co.KG unter dem Begriff „Smartes Monitoring“ die Möglichkeit, durch die Erfassung von Körperschallwellen, die von einem Werkzeug im Spritzgießverfahren typischerweise ausgehen, Aussagen über dessen Zustand im Hinblick z.B. Belagbildung, Zusetzen von Entlüftungen, Änderungen von Entformungskräften, Stick-Slip Effekte bei geschmierten Systemen oder sogar Rissbildung von Einsätzen treffen zu können. Der Clou liegt in der Anwendung des Messprinzips mittels eines berührenden Körperschall-sensors, der durch Magneten an der Außenseite eines Werkzeuges einfach befestigt werden kann. Denn jedes Werkzeugelement und jede Phase des Spritzgießprozess erzeugt einen individuellen, akustischen Fingerabdruck. Veränderungen können erkannt und Wartungs– und Instandhaltungsintervalle rechtzeitig angepasst werden.

Trendthemen wie InMould Coating, Akustik, Wärmeleitfähige Kunststoffe und EMV-Abschirmung zeigen weitere Möglichkeiten einer Zusammenarbeit und bieten das Potential, eigene Projekte innerhalb der Unternehmen anzustoßen.
Es bestätigt sich einmal mehr: „Kunststoffe sind vielseitig – wir auch!“

Gemeinsam mit 12 Trägergesellschaftsunternehmen stellen wir auf der KUTENO auf unserem Gemeinschaftsstand aus.

Ihre Freikarten können Sie mit folgendem Code: mRFsgy2Z (beliebig oft verwendbar) per nebenstehenden Querverweis aufrufen.

Als weitere Aussteller begrüßen wir auf unserem Gemeinschaftsstand folgende Unternehmen:

Seal It powered by FreeLeaves GmbH
Johannes Becker Werkzeugbau GmbH
Mawick Kunststoff-Spritzgußwerk GmbH & Co. KG
NatureCompund
SimpaTec GmbH
Mark3D GmbH
Dahl Automation GmbH
GB Neuhaus GmbH
Bernhardt & Schulte GmbH & Co. KG
OMEGA Technology GmbH & Co. KG
Agrodur Goralski GmbH
Tantec GmbH

Ab sofort ist der Jahresbericht 2021 der gemeinnützigen KIMW Forschungs-GmbH erhältlich. Verschaffen Sie sich einen Überblick der Förderprojekte, Eigenforschungsprojekte und der verschiedenen Tätigkeiten im Bereich der Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit.

Den Bericht finden Sie nebenstehend als Download.

Das Thema Nachhaltigkeit muss für uns alle ein Schwerpunkt werden, da die Kunststoffindustrie nach wie vor im Fokus der Medien und auch der Bevölkerung steht.
Es müssen Recycling-, Reparatur- und Rücknahmekonzepte entwickelt werden; es muss glaubhaft vermittelt werden, dass wir als Industrie den ganzen Lebenszyklus des Projektes betrachten.

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid unterstützt hier Interessenten in diesem Jahr mit zahlreichen Angeboten. Unter anderem zählt hierzu ein Verbundprojekt mit dem Ziel, KMU der Kunststoffindustrie innerhalb eines Jahres zu ermächtigen, sich unmittelbar und selbstständig nachhaltig auszurichten sowie das ZIM Innovationsetzwerk „Poly4Nature“ welches sich zum Ziel macht, alternative Rohstoffquellen und Technologien für die Herstellung natürlicher Polymere und deren Verarbeitung zu gewinnen.

Am 12.04.2022 findet zu den beiden Projekten eine kostenlose Informationsveranstaltung statt, zu der wir hiermit recht herzlich einladen.

Folgende Agenda haben wir vorgesehen:

11 – 12 Uhr Online-Vorstellung der Nachhaltigkeitsprojekte
15 – 16 Uhr Telefonische Hotline für Rückfragen – mehrere Leitungen stehen hier zur Verfügung
Ab 16 Uhr Online–Erläuterungen der telefonischen Rückfragen

Folgen Sie dem Querverweis um sich für die kostenlose Informationsveranstaltung anzumelden.

Nähere Informationen zu den Projekten finden Sie per nebenstehenden Downloadlinks.

Ab dem 1. März 2022 ist das Kunststoff-Institut auch in Schwerte in Büros vertreten und kann dort ebenfalls Kundentermine oder Projekttreffen durchführen. Im Technologiezentrum Schwerte (kurz TWS) werden im ersten Zuge nur Büros zu finden sein, aber da auch das neu zu gründende Werkstoffforum der Zukunft (WdZ) seine Heimat dort finden soll, werden sicherlich auch bald Prüf- und Technikumsräume folgen.

Sie erreichen unsere Ansprechpartner*innen nach wie vor über die üblichen Telefonnummern und e-mail Adressen. Sie können uns natürlich auch gerne zukünftig vor Ort in: 58239 Schwerte in der Lohbachstraße 12 besuchen.

Im Bild oben rechts: Alexander Paskowski, KIMW; unten von links nach rechts: KIMW: Michael Tesch, Julia Loth, Hanna Steffen, Katharina Prammer und Geschäftsführer Stefan Schmidt; TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte: Jens Ewald und Geschäftsführer Christoph Gutzeit.

Zum 1. Januar 2022 ist das vom bayerischen Verbundforschungsprogramm geförderte Projekt LabTwin gestartet. Im Projekt soll ein digitaler Laborzwilling eines physischen Prüflabors aufbauend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen konzipiert, entwickelt, demonstriert und evaluiert werden. An dieser Vision arbeiten sechs beteiligte Konsortialpartner mit verschiedensten Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Software und Labormanagement. Unter anderem ist auch das Kunststoff-Institut Lüdenscheid an diesem Projekt beteiligt.

„Die Digitale Transformation von Prozessen im Labor ist fester Bestandteil unserer Strategie zur kontinuierlichen Verbesserung. Als assoziierter Partner im Projekt „LabTwin“ wollen wir unser Erfahrung aus über 20 Jahren als akkreditiertes Labor beisteuern und ganz früh dabei sein, wenn etwas Innovatives und Neues entsteht“,  Dipl.-Ing. Jörg Günther, Geschäftsführer der KIMW-P GmbH.

Folgen Sie dem nebenstehenden Querverweis und erfahren Sie mehr über dieses Projekt.

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid wird erneut mit einem Beitrag das Forum der Mitgliedsfirma TER HELL PLASTIC GmbH am 12. Mai 2022 , dieses Mal, in Aschaffenburg begleiten und auch einen Stand im Ausstellerbereich vorbereiten. Geschäftsführer Stefan Schmidt wird die Transformation der Automobilindustrie aus Sicht der Kunststoffindustrie beleuchten und in seinem Beitrag die zukünftigen Entwicklungen nennen und deren Auswirkungen auf die Kunststoffindustrie diskutieren.

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