Das Messeteam vom Kunststoff-Institut hatte fünf spannende Tage am Bodensee. Trotz Corona-Auflagen und geringerer Anzahl Aussteller war die Messe ein voller Erfolg. Konkrete und vor allem persönliche Gespräche sowie Exponate aus unseren aktuellen Entwicklungen überzeugten und fanden großes Interesse. Im Mittelpunkt standen Aktivitäten im Bereich der Oberflächentechnik wie InMould Coating und Easy to Clean-Oberflächen. Der technische Bereich wurde abgedeckt über Exponate zum Thema Körperschallmessung an Spritzgießwerkzeugen und EMV & Wärmeleitfähige Kunststoffe. Der Messeschwerpunkt „Nachhaltigkeit und Recycling“ wurde über Aktivitäten im Bereich Papierspritzguss & und der Mitarbeit an der DIN SPEC 91446 inkl. Konfigurator abgerundet.

Wir danken allen Besuchern für Ihr Kommen und freuen uns auf weitere Veranstaltungen gemeinsam mit Ihnen.

Im Bild: Das Messeteam (v.l.n.r.) Marius Fedler, Dominik Malecha, Uwe Kolshorn, Angelo Librizzi, Marko Gehlen

Die Technologie des Folienhinterspritzens für die Dekoration und Funktionalisierung von Kunststoffformteilen innerhalb des Spritzgießprozesses weitet sich kontinuierlich auf unterschiedlichste Anwendungsbereiche aus. Die Beschichtung der Folien, die Herstellung der Vorformlinge und das eigentliche Hinterspritzen weisen dabei eine bedeutende Rolle für die Gestaltung und Qualität von Bauteilen für Interior- und Exterioranwendung auf. Neben dem Designaspekt werden an die Folie zunehmend auch haptische Anforderungen gestellt und elektrische Funktionen integriert. Die Fachtagung am 3. + 4. November 2021 behandelt die einzelnen Schritte entlang der Prozesskette und beleuchtet die jeweiligen Besonderheiten.

Das ausführliche Tagungsprogramm sowie die Möglichkeit zur online-Anmeldung finden Sie per nebenstehenden Querverweis.

Hinweise bzgl. der Corona-Regeln:
Ab dem 20.08.2021 ist die 3-G-Regel in Kraft getreten (ab Inzidenz von 35).
Sie benötigen daher einen der unten genannten Nachweise:

• vollständiger Impfnachweis
• eine Genesenheitsbescheinigung (nicht älter als 6 Monate)
• einen negativen Testnachweis (nicht älter ist als 48h)

Im Verbundprojekt „Oberflächenbehandlung von Kunststoffformteilen 12“ werden neue Trends und Technologien untersucht, wie beispielsweise das InMould Coating. Nicht nur die Optik, sondern auch die möglichen Einsatzgebiete, sowie die Performance werden auf den Prüfstand gestellt.

Was kommt auf uns zu? Den Blick nach vorne gewandt, werden wir Trends und Strömungen von Morgen genau unter die Lupe nehmen. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, schauen wir nicht in die Glaskugel, sondern untersuchen, was bereits jetzt sichtbar ist und wie man es erkennen kann.

Folgen Sie dem nebenstehenden Querverweis und erhalten Sie weitere Informationen zum Verbundprojekt.

Wenn auch Sie einen Blick nicht nur auf, sondern unter die Oberfläche wagen wollen, sprechen Sie uns gerne an.

Variothermie ist und bleibt eine der Technologien zur Herstellung von hochwertigen Kunststoffoberflächen. Aber die hohen Invest- und Energiekosten müssen nicht sein. Hier gilt es weitere Ansatzpunkte zu finden und serienreif zu machen.
Schaffen wir es, das „Perpetuum mobile“ zu erschaffen? Variothermie ohne zusätzliche Energie im Spritzgießprozess um fehlerfreie Oberflächen zu generieren. Einmal Energie aufgebracht und dann läuft die Produktion immer weiter. Realität oder Traum?
Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden.

Das Kunststoff-Institut startet hierzu im November 2021 ein Verbundprojekt. Folgen Sie dem Querverweis und erhalten Sie hierzu nähere Informationen.

In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Technikzentrum Südwestfalen bekommt das KIMW jetzt regelmäßig Besuch von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 hiesiger Schulen.
In den Räumlichkeiten des Technikraumes und des Labors am Bahnhof in Lüdenscheid, werden aus ihnen kleine Unternehmerinnen und Unternehmer, die den Produktionsprozess eines Bauteils
von der ersten groben Planung bis hin zur Kostenkalkulation durchspielen.

Eine Station ist dabei die Herstellung des dafür benötigten Kunststoffmaterials. Wie das funktioniert, wird ihnen von unserem Extrusionsexperten Ismail Eroglu im Extrudertechnikum des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid erklärt und vorgeführt.

Am 04. Oktober 2021 startete die erste Truppe der Freien Christlichen Realschule. Weitere Klassen und Schulen werden folgen.

Gemeinsam für die Sache! Cirplus und Kunststoff-Institut auf einem Gemeinschaftsstand in Essen

Gleich 4 Fachmessen in einer Halle, so das Konzept der World Expo in Essen. Die Messen Compounding-, Polymer Testing- und Recycling World spiegelten die Geschäftsbereiche von Cirplus und dem KIMW wider, die seit einigen Jahren in diesem Feld eng zusammenarbeiten. Die neue DIN SPEC 91446 und das dazugehörige Wertangebot beider Unternehmen (Materialvalidierung, Upcycling, Handelsplattform) standen im Fokus der Gespräche. Großes Interesse der Besucher weckten das Dienstleistungsportfolio an Prüfungen (z.B. Emissionsmessungen), das Verbundprojekt „Papierspritzguss“ und die Möglichkeit, Materialentwicklungprozesse im Institut anschieben zu können (z.B. Einsatz nachhaltiger Materialien, EMV Abschirmung).

Besuchen Sie uns auf der FAKMUA Halle 5 – Stand 5312

Wir laden Sie herzlich auf unseren Messestand ein, um Ihnen den aktuellen Projektstatus zu folgenden Themen zu präsentieren:
• Körperschallmessung an Spritzgießwerkzeugen (Früherkennung von Werkzeugbrüchen)
• InMould Coating – Lackieren im Werkzeug – neue Oberflächen
• Papierspritzguss – kompostierfähig, FDA-Zulassung & kein Mikroplastik
• Qualifizierung von Recyclingmaterialien
• Easy to Clean Oberflächen – effizientes Testing
• EMV- & wärmeleitfähige Compounds
• Best Practice: Mikropumpe

10% kürzere Zykluszeit bei besserer Formteilqualität. Das sind die Ergebnisse, die durch Umsetzung eines 2-jährigen FuE-Projektes einer innovativen Idee erreicht werden konnten.

Klassische Technologien zur Realisierung von konturnaher Temperierung stoßen ab einer bestimmten Werkzeuggröße an Grenzen, die durch den Einsatz des Diffusionsschweißens überwunden werden können. Im Rahmen eines Forschungsprojektes 2020 abgeschlossenen ZIM-Projekt DiffMold lag die Herausforderung im Fügen von Freiformflächen, an die hohe Ansprüche hinsichtlich der Präzision in der Fertigung gestellt wurden. Der Bau eines Werkzeuges zur Herstellung von Lüfterrädern demonstrierte die Technik eindrucksvoll.

Die realisierten konturnahen Temperierkanäle konnten dank der Technologie deutlich kürzer ausfallen und wiesen keine Toträume auf. Dies sorgt für eine höhere Festigkeit des Werkzeugeinsatzes und lässt mehr Platz, um z. B. Sensorik oder Auswerfer ins Werkzeug zu integrieren. Das diffusionsgeschweißte Werkzeug bewies sich bei der Bemusterung im Vergleich zum konventionell gefertigten Werkzeug.

Die hergestellten Bauteile zeigten eine homogenere Temperaturverteilung, was zu weniger Verzug und damit höherer Konzentrizität der Lüfterräder führte. Die Technologie bietet also eine win-win Situation sowohl für den Formenbauer, der für seine Werkzeuge garantiert als auch für den Spritzgießer, der einen Mehrwert durch die längere Standzeit der Werkzeuge, eine höhere Bauteilqualität und die Reduzierung der Zykluszeit erhält.

Den ausführlichen Bericht erhalten Sie unter Downloads. Sie haben Fragen, dann wenden Sie sich gerne an Udo Hinzpeter.

Vom 28. bis 29.09.2021 präsentierten Tobias Kammans und Marius Fedler das ZIM-Kooperationsnetzwerk CAM-SYS-4.0 Mikrooptiksysteme aus Kunststoff in Wetzlar mit einem Messestand. Präsentiert wurden optische Werkzeugeinsätze von Son-X, spritzgegossene Mikrooptiken von Microp, Handys und Haustelefone von Gigaset mit dem Fokus auf optische Anwendungen sowie Optiken von ALL-IN Optics und aus dem Kunststoff-Institut. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag zum Thema „Wachstumsmarkt Polymeroptiken“ durch Marius Fedler.

Nähere Informationen zum ZIM-Kooperationsnetzwerk CAM-SYS 4.0 erhalten Sie per nebenstehenden Querverweis.

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