Die Anforderungen an den Werkzeugbau steigen immer weiter.

Die Bildung von Belägen während der laufenden Produktion oder die Haftung von Formmassen an den Werkzeugoberflächen stellen immer wieder Herausforderungen dar. Insbesondere, da die Ursachen und Abhilfemaßnahmen sehr individuell dem tribologischen Verhalten der Kunststoffschmelze mit der Werkzeugoberfläche gegenüber stehen.

Haben sich metallurgische additive Fertigungsverfahren etabliert, stehen bereits neue Möglichkeiten in den Startlöchern. 3D-gedruckte Bauteile sorgen für Gesprächsstoff und sind für Prototypen nicht mehr wegzudenken. Jedoch strebt der Markt nach Methoden, schnellstmöglich Formteile im Originalmaterial im seriennahen Spritzgießprozess herzustellen. Prototypen sollen nach Möglichkeit seriennahe Eigenschaften besitzen was einen entsprechenden Herstellprozess erfordert. Generative Fertigungsverfahren für den Werkzeugbau zur Herstellung von 3D-gedruckten Kunststoff-Formeinsätzen sind hier das Stichwort.

Anforderungen an die Werkzeugoberflächen werden immer anspruchsvoller. Nicht nur die Einbringung solcher Oberflächen ist mittlerweile eine Kunst, sondern auch die Pflege, Reparatur und Reinigung.

Wie sehen die Herausforderungen für den Werkzeugbau in den kommenden Jahren aus? High-Tech-Werkzeuge erfordern neben den hohen Anforderungen auch eine funktionierende Planung. Welchen Einfluss wird die Industrie 4.0 auf zukünftige Prozesse nehmen?

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid zusammen mit dem VDWF erhebt mit ihrer Tagung den Anspruch, dies aktiv zu unterstützen und jeweils Trends zu präsentieren, noch nicht so bekannte Möglichkeiten darzustellen und aktuelle Entwicklungen mit Zukunftspotential aufzuzeigen.

Das aktuelle Tagungsprogramm und die Möglichkeit zur online Anmeldung finden Sie über den nebenstehenden Querverweis.

Das Thema der additiven Fertigung hat mittlerweile auch in die Medizintechnik Einzug gehalten. Neben der Fertigung von einfachen Hilfsmitteln, wie z. B. individuelle angepasste temporäre Halterungen und Vorrichtungen etwa für die Zahn- oder Augenheilkunde, stehen mittlerweile mehr und mehr prothetische Anwendungen im Fokus.

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid bietet, in Kooperation mit Medical Mountains, am 12. und 13. November 2019 eine Fachtagung zu diesem Thema an.

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Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid hat am 17.09.2019 den MIDAY in Balingen von Simpatec mit einem Vortrag und einer Ausstellung begleitet. Vorgestellt wurden aktuelle Ergebnisse aus den Projekten Lackieren im Werkzeug, RapidTooling, InMold Electronics und Digitaldruck. Ferner wurden die Dienstleistungen rund um das Thema Werkzeug, wie beispielsweise Emissionsmessungen und Entformungskraftmessung vorgestellt. Aus der Forschung wurden Werkzeugeinsätze gezeigt, bei denen schweißtechnisch Kupfer und Stahl für eine effektive Wärmeabfuhr verbunden wurden.

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Die Oberflächenbehandlung von Werkzeugen bildet heutzutage einen zentralen Aspekt beim Wartungsaufwand und der Performancesteigerung von Verarbeitungsprozessen. Der Fokus liegt hierbei oftmals auf verschiedenen Beschichtungsmethoden, welche durch Aufbringung funktionaler Schichten auf Werkzeugoberflächen die Effizienz von Prozessen in der Materialverarbeitung erhöhen und die Lebensdauer von Werkzeugen verlängern können. Daneben gilt jedoch auch eine entsprechende Vorbehandlung durch die Plasma- oder Strahltechnik als wesentlicher Bestandteil der Oberflächenoptimierung.
Die hierzu genutzten Verfahren unterscheiden sich in Ihrem Anwendungsbereich sowie den technischen Voraussetzungen. Die Auswahl eines geeigneten Beschichtungs- oder Plasmaverfahrens ist dabei essentiell für ein gewinnbringendes Ergebnis. Von Beschichtungen, die Werkzeugoberflächen vor mechanischen Einflüssen schützen, über thermische oder elektrische Barrieren, bis hin zu sensorischen Oberflächen zur Prozessüberwachung existiert ein großes Spektrum an möglichen Funktionen und Anwendungspotentialen.

Die Fachtagung zum Thema Werkzeugoberflächen hat daher das Ziel, einen Überblick über die verschiedenen marktgängigen Verfahren (CVD, PVD, Galvanik, Plasmaverfahren, Strahltechnik) sowie deren typische Einsatzgebiete zu liefern. Unterstützt wird dies durch Anwendungsberichte einschlägiger Industrieunternehmen. Eine Übersicht zum Stand der Forschung auf diesem Gebiet sowie ein Einblick in die Forschungsarbeit der gemeinnützigen KIMW Forschungs-GmbH runden die Tagung ab.

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